Nach Auskunft des Stadtplanungsamtes werden zur Zeit die noch fehlenden Gutachten sowie die Stellungnahmen der Träger öffentlicher Belange (Vattenfall, Wasserwerke etc.) „eingesammelt“. Anschließend wird alles (einschließlich der Stellungnahmen der Bewohner) durch die BSM (Beratungsgesellschaft für Stadter-neuerung und Modernisierung) einem Abwägungsprozess unterzogen und in einem überarbeiteten Entwurf (der sich im Baukörper wohl kaum unterscheiden dürfte) zusammengefasst.

Der überarbeitete Entwurf wird -voraussichtlich im Frühjahr 2017- der Öffentlichkeit vorgestellt. Im ganzen Ablauf ist hier der entscheidende Verfahrensschritt, um deutlich zu machen, dass an dieser Stelle nur eine stadtbildverträgliche Bebauung in Frage kommen kann.

Dies hat aber nur Aussicht auf Erfolg, wenn der Protest eine breite Basis hat, die gut informiert ist. Während die Bewohner auf der Informationsveranstaltung am 10.10.2016 von dem Vorhaben „kalt erwischt“ wurden, ist jetzt die Zeit, den entscheidenden Verfahrensschritt sorgfältig vorzubereiten. Das geht gemeinsam sicherlich besser als alleine. Es scheint mir deshalb sinnvoll, dass sich alle Interessierten treffen, um das weitere Vorgehen zu besprechen. Mein Terminvorschlag wäre (schon mal zum Vormerken):
Mittwoch, der 30.11.2016, 19:00 Uhr
im Ikarus Stadtteilzentrum